ImmobilienSchwarze Kirche
Die Fassade des Trausch-Hauses, George-Barițiu-Gasse 7, mit der gewölbten Toreinfahrt; dahinter der Turm der Schwarzen Kirche

Kronstadt · George-Barițiu-Gasse 7

Das Trausch-Haus am Roßmarkt

Ein denkmalgeschütztes Haus, eine Tür von der Schwarzen Kirche entfernt: zweigeschossige Front mit gewölbter Toreinfahrt, dahinter ein gepflasterter Innenhof, und eine 2022–2024 restaurierte Fassade. Über dem Gehsteig blieb der eiserne Ausleger des alten Aushängeschilds — des weißen Pferdes vom Roßmarkt.

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Flächen

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Wie vermietet wird

  1. Es ist eine Kaution zu hinterlegen.
  2. Der Vertrag wird vor dem Notar unterzeichnet.
  3. Ausbau nur mit Zustimmung des Eigentümers.
  4. Der Eigentümer kann die Angebotsfrist verlängern.

Lage

Warum hier

  • Ein Haus neben der Schwarzen Kirche — die Strebepfeiler der Kirche sind die Wand gegenüber. Alles, was vom Marktplatz zur Kirche geht, kommt über diesen Gehsteig.
  • Am alten Roßmarkt — die George-Barițiu-Gasse, deutsch Roßmarkt: eine kurze Gasse von etwa 130 Metern, durch die der gesamte Fußgängerverkehr zwischen Marktplatz und Oberem Tor läuft.
  • Zwei Minuten vom Marktplatz — der Marktplatz mit seinen Terrassen und dem Rathaus liegt am nördlichen Ende der Gasse.
  • Unter denkmalgeschützten Nachbarn — das Benkner-Haus in Nr. 1, das Ridely-Haus in Nr. 2, das Valentinus-Hirscher-Haus in Nr. 6, die griechische Dreifaltigkeitskirche in Nr. 12. In derselben Gasse liegen das Staatsarchiv, die Forstfakultät und die Geburtsklinik.
  • Denkmalgeschütztes Haus — LMI-Code BV-II-m-B-11306, datiert 16.–19. Jh., im geschützten Stadtensemble der Kronstädter Burg (BV-II-s-A-11295).
Die Fassade des Hauses in perspektivischer Ansicht, den Gehsteig entlang zur Toreinfahrt
Das Haus, eine Tür neben der Schwarzen Kirche. Die Einfahrt führt in den Innenhof.

Geschichte

Das Haus

Die Geschichte unten stammt aus der historischen Studie, die der Archivar Gernot Nussbächer 2009 für die Gemeinde erstellt hat — und aus dem, was an der Fassade zu sehen ist.

  • zweite Hälfte des 18. Jh.

    In seiner heutigen Gestalt stammt das Haus aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Es ist ein C-förmiges Gebäude mit zwei Geschossen, Teilunterkellerung, Satteldach und einer Toreinfahrt im westlichen Teil der Fassade. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde es umgestaltet, gegen Ende des Jahrhunderts modernisiert. Denkmalgeschützt, LMI-Code BV-II-m-B-11306.

  • 1857 · Franz Josef Trausch

    Bei der Neunummerierung der Kronstädter Häuser erhält das Gebäude die Hausnummer 65; Eigentümer ist Franz Josef Trausch (1795–1871) — Archivar, dann Stadtnotar, Senator und Polizeidirektor in Kronstadt. In seiner freien Zeit kopierte und sammelte er Urkunden, Handschriften und Bücher. Sein Hauptwerk ist das Schriftsteller-Lexikon der Siebenbürger Deutschen in drei Bänden (1868–1871).

  • 16. November 1871

    Franz Josef Trausch stirbt in eben diesem Haus. Seine reiche, für ganz Siebenbürgen bedeutende Sammlung liegt zum größten Teil im historischen Archiv der Evangelischen Kirchengemeinde A.B. Kronstadt, hundert Meter von hier; ein kleinerer Teil im Staatsarchiv Kronstadt.

  • 1890 · Roßmarkt Nr. 7

    Das Haus erbt Trauschs jüngste Tochter Julie (geb. 1826), seit 1855 verheiratet mit Anton Edler von Theuerkauf. Bei der Neunummerierung von 1890 erhält das frühere Haus Nr. 65 die Nummer 7 in der Gasse Roßmarkt. Julie von Theuerkauf ist bis 1895 als Eigentümerin verzeichnet.

  • 1896–1910

    Ab 1896 erscheint Friedrich Fabritius (geb. 1856) als Eigentümer — seit 1879 im Dienst der Stadt Kronstadt, ab 1907 Senator, ab 1914 Vizebürgermeister; von 1902 bis 1910 Josefine Fabricius.

  • 1910 · von der Gemeinde gekauft

    Dem Bericht der Evangelischen Kirchengemeinde für 1898–1915 ist zu entnehmen, dass die Gemeinde 1910 das Haus Theuerkauf am Roßmarkt für 40.000 Kronen erwarb.

  • ab 1912 · Peter-Czeides-Stiftung

    Ab 1912 ist das Haus Eigentum der Peter-Czeides-Stiftung innerhalb der Evangelischen Kirchengemeinde A.B. Kronstadt — so steht es bis heute im Grundbuch Kronstadt Nr. 275. Peter Czeides (1809–1889) war ein Kronstädter Kaufmann, der sein Vermögen in Pest erwarb; kinderlos vermachte er den größten Teil davon der Evangelischen Kirche in Kronstadt, woraus Stiftungen für die Burzenländer Dörfer, ein Fonds für den Unterhalt der Schwarzen Kirche und zwei Stipendienfonds entstanden.

  • 1893 · 1907 · nach 1943

    Anschluss an die städtische Trinkwasserversorgung 1893, an die Kanalisation 1907–1908, nach dem Ersten Weltkrieg an das Stromnetz und nach 1943 an das Erdgasnetz.

  • nach 1990

    Im Haus war die Firma GERRO tätig, im hinteren Trakt eine Druckerwerkstatt.

  • 2022–2024 · die Restaurierung

    Die Fassade wurde restauriert: Putz in Ocker, Fensterrahmungen und Pilaster in Weiß, die Fenster nach historischem Vorbild erneuert. An einer Stelle ließen die Restauratoren das alte Steinmauerwerk mit seinem Eisenring offen liegen — ein Fenster in das Haus vor der Fassade des 19. Jahrhunderts.

Schwarzweißfoto von 1936: die Gasse, im Hintergrund der Rathausturm
Die Gasse zum Marktplatz, 1936. Foto: Leo Wehrli, ETH-Bibliothek Zürich (CC BY-SA 4.0).
Schmiedeeisernes Aushängeschild mit weißem Pferd und Halbmond an der Fassade
Das weiße Pferd des Roßmarkts, aufgenommen 2020. Bei der Restaurierung wurde es abgenommen; der eiserne Ausleger blieb an der Fassade.

Kontakt

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Schreiben Sie uns, was Sie suchen: die geplante Nutzung, die ungefähre Fläche und ab wann Sie einziehen möchten. Wir antworten auf Rumänisch, Deutsch und Englisch.

info@biserica-neagra.ro

+40 268 511 824

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